Ende der Osterferien in Bayern – Polizeiaktion in Mittelfranken

Ende der Osterferien in Bayern – Polizeiaktion in Mittelfranken

Ende der Osterferien – Polizei führt Aktion zur Erhöhung der Schulwegsicherheit durch

NÜRNBERG. (563) Am 29.04.2019 ist der erste Schultag nach den Osterferien und eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern wird wieder unterwegs sein. Deshalb wird die mittelfränkische Polizei ein ganz besonderes Augenmerk auf die Schulwegsicherheit legen.

Die Nürnberger Polizei und der Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg werden am ersten und zweiten Schultag (29. und 30.04.) Kontrollen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit durchführen, um nach den Osterferien bei der Bevölkerung und den Eltern wieder das Bewusstsein für die Gefahren des Schulweges zu wecken.

Hierbei werden entsprechende Kontrollen in Bezug auf die Sicherung der Kinder im Kraftfahrzeug (Anschnallen und Verwenden ordnungsgemäßer Kindersitze), das verbotswidrige Halten und Parken sowie die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit an Schulwegen bzw. vor Schulen überwacht.

Die Nürnberger Polizei und der Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung bitten deshalb

– an Schulen besonders vorsichtig zu fahren und unbedingt die bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen zu beachten,

– runter vom Gas zu gehen und bremsbereit sein, wenn Kinder in Sichtweite sind,

– selbst an Ampeln und Zebrastreifen vorsichtig zu sein, denn Schulanfänger halten sich oft nicht verlässlich an die Regeln,

– in verkehrsberuhigten Bereichen die Schrittgeschwindigkeit einzuhalten,

– nie an Einmündungen, Kreuzungsbereichen, auf Geh- und Radwegen oder an sonstigen Stellen zu parken, an denen es verboten ist,

– vor Schulen nicht in zweiter Reihe zu parken und die Haltverbote zu beachten,

– an Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen immer damit zu rechnen, dass Kinder unvermittelt über die Straße laufen könnten,

– Kinder nicht im absoluten Haltverbot ein- oder aussteigen zu lassen,

– unbedingt die Gurtanlegepflicht zu beachten und die Kinder mit den erforderlichen Rückhaltesystemen zu sichern und

– niemals „auf den letzten Drücker“ loszufahren, denn Hetze und Stress machen unaufmerksam.

Bei festgestellten Verstößen werden die Beamten Betroffene mit Verwarnungsgeld belegen oder – wenn nötig – Anzeige erstatten. 

Denken Sie daran: Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und bedürfen deshalb der erhöhten Aufmerksamkeit aller am Straßenverkehr teilnehmenden Personen.

Quelle: PP Mittelfranken 26.4.19
Foto: © CMS-MEDIEN

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