A9: Auffahrunfall mit drastischen Folgen

A9: Auffahrunfall mit drastischen Folgen

Auffahrunfall mit drastischen Folgen – die Verkehrspolizei bittet um Hinweise

A9 / PLECH, LKR. BAYREUTH. Drei Schwerverletzte und rund 25.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagmorgen auf der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Plech und Weidensees ereignete. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Bayreuther Verkehrspolizei nach Zeugen.

Um 8.20 Uhr war ein 18-Jähriger aus Oberbayern mit seinem Mercedes auf der mittleren von drei Fahrspuren in Richtung Berlin unterwegs, als er nahezu ungebremst mit seinem Wagen in das Heck eines vorausfahrenden polnischen Lastzuges fuhr. Der 34-jährige Laster-Fahrer wollte zum Unfallzeitpunkt seinerseits einen anderen Brummi überholen. Der Aufprall war so heftig, dass die Mercedes-Limousine total beschädigt wurde. Der Fahrer und seine beiden 26- und 71-jährigen Angehörigen erlitten dabei schwerste Verletzungen, so dass Rettungsdienste die drei mit einem Rettungshubschrauber beziehungsweise mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser brachten. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme durch die Bayreuther Verkehrspolizei sowie den Rettungs- und Aufräumarbeiten war die A9 in Richtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Plech und Weidensees für mehrere Stunden komplett gesperrt. Es kam in Richtung Berlin zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth ordnete die Hinzuziehung eines Gutachters an, während die Bayreuther Verkehrspolizei die weiteren Ermittlungen übernahm.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0921/506-2330 bei der Verkehrspolizei Bayreuth zu melden.

Quelle: PP Oberfranken 25.4.19
Foto: © CMS-MEDIEN

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