ZDF: Machtkampf in Venezuela

ZDF: Machtkampf in Venezuela

ZDF: Machtkampf in Venezuela, Mittwoch 27.3.19 – 22:15 Uhr

Der Machtkampf in Venezuela zwischen Staatschef Nicolás Maduro und dem selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó spitzt sich an der Grenze zu Kolumbien im Streit um humanitäre Hilfe zu. Darüber berichtet ZDF-Südamerika-Korrespondent Christoph Röckerath am Mittwoch, 27. März 2019, 22.15 Uhr im ZDF-„auslandsjournal“. Am selben Abend um 0.45 Uhr ist zudem die „auslandsjournal“-Doku „Machtkampf in Venezuela – Ein Land am Abgrund“ zu sehen, in der ein venezolanischer Journalist auf seiner Fahrt in die kolumbianische Grenzstadt Cúcuta begleitet wird.

Seit Jahren deckt der Journalist César Batiz die Korruption im Erdöl- und Elektrizitätssektor auf, in die auch das Militär verwickelt ist. An der Grenze spricht Batiz mit Venezolanern, die ihr Land verlassen mussten. Und er erlebt entscheidende Tage im Kampf um die Macht. 

Die Reportage von Tuki Jencquel schaut auf fünf entscheidende Tage für das Land: Ende Februar 2019 rief Interimspräsident Guaidó seine Landsleute dazu auf, an die Grenze zu Kolumbien zu kommen. Das Ziel: humanitäre Hilfe ins Land zu holen – Nahrungsmittel und Medikamente für die notleidende Bevölkerung. Von entscheidender Frage: Würde das Militär, das bislang fest an der Seite von Staatschef Maduro stand, diese Hilfslieferungen zulassen? 

Korruption gilt als eine der Hauptursachen für die sich seit vier Jahren ständig verschlimmernde Krise. Hyperinflation, mangelnde Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten sowie häufige Stromausfälle haben bislang mehr als drei Millionen Venezolaner zur Flucht ins Ausland getrieben. Und das, obwohl das Land über die größten bekannten Erdölvorkommen der Welt verfügt.

Quelle: ZDF
Foto: © CMS-MEDIEN.EU

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