79 Prozent der Katholiken sehen zu wenig Aufarbeitung

79 Prozent der Katholiken sehen zu wenig Aufarbeitung

79 Prozent der Katholiken sehen zu wenig Aufarbeitung: Umfrage für “ZDFzoom” über Missbrauchskrise

Die Kirche tue nicht genug, um den Missbrauch aufzuarbeiten: Dieser Meinung sind 79 Prozent der Katholiken. Auch das Vertrauen habe “etwas oder sehr” gelitten, sagen 70 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen Ende Januar 2019 im Auftrag von “ZDFzoom”. Die katholische Kirche hat viel unternommen seit den Missbrauchsskandalen 2010 – aber hat sie ausreichend Konsequenzen gezogen?

Die “ZDFzoom”-Dokumentation “Abschottung oder Aufbruch? Die katholische Kirche und die Missbrauchskrise” zieht Bilanz und geht am Mittwoch, 20. Februar 2019, 22.45 Uhr, der Frage nach: Welche Strukturen ermöglichen Missbrauch, und was sind die möglichen Ursachen? Anlass für die “ZDFzoom”-Dokumentation ist das Gipfel-Treffen führender Bischöfe beim Papst zum Thema Missbrauch vom 21. bis 24. Februar 2019 in Rom. 

Die ZDF-Autoren begegnen in ihrem Film Missbrauchsopfern und Experten, Kirchenvertretern und Bischöfen, und sie zeigen: Die katholische Kirche steht vor großen Herausforderungen. Es geht um zentrale Themen wie Pflichtzölibat, Sexualmoral und klerikale Macht. 

 “Abschottung oder Aufbruch? Die katholische Kirche und die Missbrauchskrise” ist am Mittwoch, 20. Februar 2019, ab 12.00 Uhr in der ZDFmediathek abrufbar.

Quelle: ZDF
Foto: © CMS-MEDIEN.EU

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